Skat-AG

26. Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften im Skat.

Der Nachwuchs der Norderneyer Buben hat das Pfingstfest auf einer weiten Reise verbracht, die bis ins Erzgebirge führte und wurde dafür belohnt. Norderney beherbergt nun einen Deutschen Meister im Skat, übrigens der ganz offiziell zum Kulturerbe gehört. Der Norderneyer Grundschüler Khanh Nguyen konnte in der Klasse der Bambini alle anderen Teilnehmer hinter sich lassen und den Pott auf die Insel holen. Nicht ganz so viel Glück hatte Dawid Bajcak in der Klasse der Schüler, der mit dem 4. Platz unter 47 Teilnehmern das Podest nur knapp verfehlte. Alle anderen Teilnehmer von Norderney schafften gute Platzierungen im Mittelfeld. Mit zwölf Kindern und drei Betreuern waren die Norderneyer Buben zur 26. Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaft aufgebrochen, berichtet Betreuer Dirk Hintz, der sich zusammen mit Heike Weber und Arnim Zieske aufgemacht hatte, den Skat-Nachwuchs mit dem Auto nach Schneeberg in Sachsen zu fahren und im Turnier zu betreuen. Insgesamt, so Hintz, sei die Turnierteilnahme ein großerErfolg gewesen. Dieser Erfolg zeigte sich nicht allein an den Einzelergebnissen. In der Mannschaftswertung landeten die „Inselbuben“ aus der Klasse der Schüler auf dem 3. Rang.

Die Norderneyer waren in zwei der drei Spielklassen vertreten. Bei den Bambini sitzen die Betreuer noch mit am Tisch und geben Hilfestellung. Die Einordnung erfolgt nicht unbedingt nach Alter, sondern nach Kenntnisstand, erläutert Dirk Hintz.

 

Dabei komme ein eigens entwickeltes Lernkonzept zum Tragen. Die Schüler sitzen hingegen alleine am Tisch und reizen bereits selbstständig. Die Ergebnisse und Spielweise käme denen der Erwachsenen schon sehr nah, so Hintz. Für Norderneyer Schülerinnen und Schüler bieten fünf Betreuer an beiden Norderneyer Schulen Skat-AGs an, die sich schon seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen, allerdings bislang vorwiegend bei jüngeren Schülern. So war Norderney in der Klasse der Jugendlichen (ab 14 Jahre) leider nicht vertreten. In den AGs werden zurzeit 21 Schüler von fünf Erwachsenen betreut.

 

"Zocken" in der "Giftbude" mit netter Bewirtung

Die Norderneyer Skatkinder – aus den Arbeitsgemeinschaften der Grundschule un der KGS – haben sich am Donnerstag in der „Giftbude“ getroffen und haben den Begriff „Zocken“ einmal anders besetzt. Heute verstehen Jugendliche unter zocken in der Regel des Spielen am Computer. Die 14 Jungen und ein Mädchen haben den ganzen Nachmittag Skat gespielt und wurden vom Team der „Giftbude“ um Lino Gargiulo freundlich mit Speisen und Getränken versorgt. Unter ihnen ist mit Alpaslan sogar ein Deutscher Meister. Die Leiter der AGs, Frank Seemann, Christoph Deppe, Arnim Zierske und Dirk Hintz, gaben zwar den einen oder anderen Tipp, doch spielen mussten die Kinder selber. Einige Norderneyer schauten den Kindern zu, so auch Ines Kirch, die für die Fahrten 500 Euro gespendet hat.

Ostfriesischer Kurier, 27.03.2017

Gut-Blatt bei der Meisterschaft

 

Die Skat-AG der Norderneyer Schulen reiste zu den Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften in Schierke. Fünf Nordeneyer Schüler der AG stellten sich über Pfingsten damit erstmalig einem bundesweiten Wettkampf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Viel Skat gab es für die fünf KGS-Schüler der Skat-AG auf den Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaft in Schierke. Von links: Dawid, Dat, Tommy, Luca und Alpaslan. Im Hintergrund: Betreuer Arnim Zieske

Foto: Anja Pape

 

Bis zu 16 Spiele

Während der Einzelmeisterschaften in der Bambini-Klasse spielten sie in sechs Serien, zu bis zu 16 Spielen, ihre Trümpfe aus. Der 12-jährige Alpaslan Tonguel errang dabei den zweiten Platz und wurde damit Deutscher Vizemeister beim Skatnachwuchs. Dawid Bajcar reizte sich auf den 9. Platz, dicht gefolgt von Tommy Pham, der Platz 14 belegen konnte.

 

Einiges dazugelernt

„Das Skatspiel war viel ernster, als sonst“, erzählt Dawid von der Wettkampfsituation. Er habe einiges dazulernen können, um ein Spiel sicher zu gewinnen, wenn es mehrere Möglichkeiten gebe. Auch der neue Vizemeister Alpaslan hat gute Tipps von den Bambini-Trainern vor Ort bekommen. Mit Luca Beck (52.) und Dat Nguyen (37.) berichten die Jungen von einem erlebnisreichen Wettkampfwochenende unter 150 Teilnehmern mit Sommerrodeln, Tischtennis und vor allem viel Skat. Gefeiert hätten sie ihre Erfolge nach den Wettkämpfen natürlich auch: mit noch mehr Skat. Allerdings mit härteren Regeln, die sie sich selbst ausgedacht haben. Alle fünf möchten bei den nächsten Meisterschaften wieder dabei sein, wenn Betreuer Arnim Zieske mitfährt, entscheiden sie spontan und einhellig.

 

Zweimal pro Woche

Bis dahin treffen sich die jungen Skatspieler jeden Montag um Donnerstag um 15.30 Uhr in der Bücherei des Freizeitbereiches der Kooperativen Gesamtschule. Die Skatfahrt wurde vom Förderkreis Norderneyer Schulen, Tucasa Immobilen und vielen privaten Spendern unterstützt.

 

Quelle: Norderneyer Morgen, 19.05.2016

Hier findet Ihr alle Ergebnisse zur Meisterschaft

Nicht nur für Oma und Opa

Wer meint, Skat wird nur in dunklen Kneipen von rauchenden Männern gespielt, der wird in der Grundschule Norderney eines Besseren belehrt. Im Klassenzimmer der 4A sitzen neun bis elfjährige Kinder am Kartentisch und haben sichtlich Spaß dabei. Die Jungen und Mädchen verhalten sich wie die Großen am Tisch, unterhalten sich über alles Mögliche und spielen ein Spiel, das 1813 erstmals im Osten Deutschlands erwähnt wurde. Miteinander reden und sich gleichzeitig auf den Spielverlauf konzentrieren, ist typisch für das Kartenspiel. „Skat ist ein lebendiges Spiel, bei dem geredet und gelacht wird“, erklärt Frank Seemann vom Skatklub „Norderneyer Buben“.

 

 

 

Seit zwei Jahren gibt es an der Grundschule Norderney die Skat AG.
Hier treffen sich Viertklässler einmal pro Woche zu gemeinsamen Skatnachmittagen. Betreut werden die Schülerinnen und Schüler von Christoph Deppe und Frank Seemann. Die beiden gehören den „Norderneyer Buben“ an und wollen das althergebrachte Strategiespiel an die Jugend weitergeben.

 

Von Opa gelernt
„Wir haben keinen Nachwuchs mehr. Die heutige Jugend lebt im Zeitalter von Internet und Handys und kennt das Spiel, wenn überhaupt, durch ihre Großeltern“, berichtet Deppe.

 

Die Motivation der Kinder ist unterschiedlich. Shereen (9 Jahre) hat den Zettel mit den Infos von der Lehrerin bekommen und dachte sich: „Das hört sich ganz gut an.“ Luca (9 Jahre) war schon etwas vorbelastet. Sein Opa spielt Skat und hat ihm schon einiges gezeigt. Die Idee, das Kartenspiel in der Grundschule anzubieten, kam von der 14-jährigen Salome Krocker, die bereits seit drei Jahren in der Skat AG der Kooperativen Gesamtschule (KGS) am Kartentisch sitzt. In der AG wird mit französischem Blatt Offiziersskat, besser bekannt als Bauernskat, gespielt. Die Lehrer sind begeistert, denn das Spiel fördert nicht nur das Umgehen mit Zahlen, sondern auch Konzentration und logisches Denken. Schließlich muss sich der Spieler genau merken, welche Karten bereits aus dem Spiel sind.

 

Abschlussturnier
Mit einem Abschlussturnier wurde die Spielpause bis zum kommenden Schuljahr eingeläutet. 14 Kinder, darunter drei Mädchen, spielten um tolle Preise. Als Schiedsrichter konnte der 1. Vorsitzende der Skatbuben Siggi Berlin gewonnen werden, der mit geschultem Auge den Spielverlauf beobachtete. Als Sieger des Turniers gingen Lennert v. Bömmel (1.), Luca Beck (2.) und Santiago Beutelstein (3.) hervor, die sich über tolle Preise freuen konnten.

 

„Wenn die Nachfrage da ist und Kinder, Eltern und Schulleitung Lust dazu haben, wird im kommenden Schuljahr die Skat AG bereits in der 3. Klasse angeboten“, freut sich Seemann.

 

Quelle: nomoonline

Logisches Denken, Konzentration, Kopfrechnen

Am Donnerstag, den 28.05.2015 fand unter Aufsicht  der Skat-AG der Norderneyer Buben (Skat-Vorbereitung- Arbeitsgemeinschaft) das Abschlussturnier im Bauernskat, auch Offiziersskat genannt der 4. Jahrgangsstufe mit 14 Teilnehmern statt.

 

Logisches Denken, Konzentration und Kopfrechnen waren die Voraussetzungen für dieses Turnier. Nach nur 12 Wochen Lernphase konnten sich die Schüler mit Freude und Elan an diesem Turnier beteiligen.

Eine Belohnung durfte hier natürlich auch nicht fehlen. So wurden Preise (nicht nur für die Sieger) von Frau Kirche gestiftet. Die Sieger hatten die Auswahl zwischen Pizza essen gehen, ein Besuch im Badehaus oder Kletterpark.

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